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5. April 2016. In der Ratiborstr. sind wir heute auf zwei besondere Wildkräuter gestoßen: Die Große Klette (Arctium lappa) und überraschenderweise auch den Beinwell (Symphytum officinale). GroßeKletteRatibor1   GroßeKletteRatiborstr6GroßeKletteRatiborstr1

Große Kletten Kolonie zwischen Graffiti und Pflastersteinen

Vor allem die jungen Blätter der großen Klette und im Frühling und Sommer die Stängel, insbes. das Stängelmark, lassen sich als Wildgemüse verzehren. Zum Beispiel zu einem Spinat oder als Beigabe zu einem Auflauf. Und im Winter dienen die Wurzeln als sehr nahrhaftes Gemüse, die man sogar roh oder gegart schmackhaft zubereiten kann

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Beinwell in einem öffentlichen Blumenkasten

In Berlin findet man so einiges Spannendes in den verwilderten öffentlichen Blumentöpfen. So wie hier völlig unverhofft eine ganze Beinwellkolonie in einem Betonkasten in der Ratiborstr. Nach den vielen regnerischen Tagen sehen die Pflanzen kräftig und frisch aus. Ihre Blätter und Wurzeln lassen sich als Gemüse verzehren, es wird jedoch davor gewarnt, die Pflanze in größeren Mengen und über einen langen Zeitraum zu sich zu nehmen, da sie, je nach Standort, unterschiedliche Mengen Pyrrolizidinalkaloide enthalten kann. Auch als einfache Zierpflanze finde ich sie herrlich! Wie ist sie wohl an diesen Ort gelangt?